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Anspruchs voll und ansprechend Wernau Frühjahrskonzert von Jugendblasorchester und der Stadtkapelle in der Stadthalle
Von Petra Bail
Wernau In seinem Frühjahrskonzert mit Schwerpunkt auf konzertanter Blasmusik hat der Musik verein Stadtkapelle Wernau dem Publikum in der voll besetzten Stadthalle ein unterhaltsames und breit gefächertes Programm geboten. Auf getreten sind das 33-köpfige Jugendblasorchester und das Höchststufenorchester der Stadtkapelle mit knapp 70 Mu sikern. Unter Leitung von Paul Jacot demonstrierte zu nächst die Jugend, die erst ihr drittes Konzert bestritt, ihre musikalischen Fortschritte. Die Erwachsenen, deren musikalischer Leiter Jacot seit 2009 ist, über zeugten einmal mehr mit ihrer technischen Fertigkeit. Donernden Applaus gab’s für beide Formationen.
Moderiert wurde der erste Teil des Abends von Jeremie Heinisch, der die vier Stücke für die Zuhörer sehr amüsant er läuterte. Obwohl das Jugendblasorchester ein Durchschnittsalter von nur elf Jahren hat, zeigten sich die jungen Bläser hoch motiviert und erstaunlich sattelfest. Heinisch betonte, dass lediglich der städtische Musikdirektor Lampenfieber habe. Er ist seit 2006 für die Jugend ausbildung verantwortlich.
Mit der Suite in drei Sätzen, „Fanfare, Canto & Danza“ des österreichischen Komponisten Fritz Neuböck wurde deutlich, dass klassische Musik gleichzeitig anspruchsvoll und ansprechend sein kann. Da es im Repertoire für Nachwuchsblasorchester überwiegend Popliteratur gibt, hat Neuböck die klassische Suite komponiert. „Damit wir keinen Schock bekommen, wenn wir ins große Blasorchesterwechseln und mit klassischer Musikkonfrontiert werden“, erklärte der Moderator.
Nach „Air Allegro“ des amerikanischen Komponisten John Edmondson, dem stimmungsvollen „Porträt of a Clown“ von Frank Tichelli und „Troika Fantasy“ von Kees Vlak gab es viel verdienten Beifall von den hingerisse nen Zuhörern, die dafür eine Zugabe der Musiker erhielten.
Mit „Moretus“ schuf der belgische Komponist Bart Picqueur ein Denk mal für den Buchdrucker Jan Moretus im Antwerpen des 16. Jahrhunderts. Mit dieser anspruchsvollen, spielerischen Annäherung an die Drucktechnik startete die Stadtkapelle Wernau, moderiert von Saxofonist Reiner Storz, in den zweiten Teil des Abends. Mit der vierteiligen Komposition wird in einem festlichen Choral sowohl die Persönlichkeit Moretus‘ beschrieben, als auch das Druckerhandwerk – dafür sorgen rhythmisch wiederkehrende, mechanische Töne. Mit großer Ausdruckskraft machten die Musiker die Größe und die Bedeutung des Buchdrucks hörbar: Handwerk und Kunst im Klang vereint.
Wer glaubte, dass danach kaum mehr eine Steigerung möglich ist, wurde mit der zweiten Komposition, „Pequena Czarda“ von Pedro Iturralde, einem Pionier der spanischen Jazzmusik, eines Besseren belehrt. Die Altsaxofonistin Katja Landhäußer machte den „kleinen Tanz“, wie der Titel übersetzt heißt, zu einem bombastischen Hörerlebnis. „Anschnallen und Spaß haben“, empfahl der Moderator und die Zuhörer folgten seiner Aufforderung mit großem Vergnügen. Den Solopartspielte Landhäuser mit so großem Enthusiasmus und Leidenschaft, dass es am Ende stehende Ovationen gab.
Farbenfroh ließen die Musiker die Sonne aufgehen mit dem Stück „Hymn to the Sun – With the Beat to Mother Earth“ des Japaners Satoshi Yagisawa, einem Prachtstück für sinfonisches Blasorchester: wuchtig, mit reißend und viel schichtig. Den krönenden Abschluss feierte die glänzend besetzte Kapelle mit „El Camino
Real“, „Königsweg“, des amerika nischen Komponisten Alfred Reed. Spanische Flamenco weisen und Folkmelodien erzeugten feurigrhythmische Klänge voller Brillanz und Kraft, im Wechsel mitlangsameren Akkorden. Der erste Teil lehnt sich an die alte Tanzform „Jota“ an; im schönen Kontrast dazu der verführerische „Fan dan go“ im zwei ten Teil.

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